Willkommen!

Unser! Areal

ist ein Zusammenschluss von Anwohner_innen, die sich mit der Zukunft der Alten Rindermarkthalle in St. Pauli und des sie umgebenden Areals beschäftigen. Gemeinsames Ziel ist es, den offiziellen, nach vorwiegend wirtschaftlichen Kriterien erfolgenden Planungen “von oben” eine alternative Planungsweise entgegen zu setzen, die sich an den Bedürfnissen und Wünschen der Menschen orientiert.

Das Areal der Alten Rindermarkthalle steht dabei nicht für sich, sondern in einem Kontext mit den generellen Entwicklungen in Wirtschaft und Politik, in Hamburg und darüber hinaus. Daher arbeitet Unser! Areal im Netzwerk “Recht auf Stadt” mit anderen Gruppen zusammen, die sich gegen das vorherrschende Dogma von der Stadt als Unternehmen engagieren.

Unser! Areal vertritt nicht die Interessen einer Partei, eines Unternehmens oder eines Vereins.

Unser! Areal ist auch nicht die Vertreterin der Menschen in den umliegenden Stadtteilen, sondern die Plattform, auf der sich diese und alle Interessierten treffen, um ihre Bedürfnisse zu formulieren, Wünsche zu entwickeln und Stadtplanung selbst zu machen. Jeder ist willkommen.

Wir planen alle!

Zum aktuellen Stand der Planung siehe unten: “3 Jahre Rinderwahnsinn auf St. Pauli”.


Die Keimzelle strebt die Einrichtung eines großen sozialen Gartens auf dem Areal an, in dem Anwohner_innen selbstorganisiert Gemüse anbauen können. Dieses “Urban Farming” wurde modellhaft auf dem benachbarten Ölmühlenplatz begonnen.


die leute:real beschäftigen sich mit den (macht-) politischen Hintergründen von Stadtplanung speziell zur Alten Rindermarkthalle, analysieren vorgebliche Bürgerbeteiligungen und versuchen neue Stadtpla- nungsansätze zu finden, die niemanden ausschließen.


Die Wunschproduktion ist ein im Herbst 2010 begonnener Prozess, in dem Anwohner_innen und Interessierte Wünsche für das Areal der Alten Rinder- markthalle äußern und weiterentwickeln.

Aktuelle Artikel

Solidarität mit Flüchtlingen – das Recht auf Stadt ist nicht teilbar!

Recht auf Stadt bedeutet Teilhabe am Leben und den Entscheidungen der Metropole. Das ist zugleich ein universeller Anspruch, denn die Stadt ist nur auf dem Papier ein eindeutig nach außen abgrenzbares Gebilde. Tatsächlich ist, was in Hamburg passiert, nicht unabhängig von Ereignissen anderswo, ebenso wie etwa der Konsum hier Auswirkungen hat auf die Verhältnisse in Asien, Afrika oder Südamerika. Gerade in einer Stadt, die sich in einem – übrigens ziemlich abgeschmackten und nationalistisch fundierten – Slogan zum “Tor zur Welt” stilisiert, sollte das zum Alltagswissen gehören. Anscheinend ist das aber nicht so.

Einerseits gibt sich das offizielle Hamburg mit einer “Internationalen Gartenschau” und Inszenierungen à la “In 80 Gärten um die Welt” kosmopolitisch. Andererseits verwehrt es gleichzeitig Flüchtlingen aus fadenscheinig formalen, ökonomischen oder schlicht rassistischen Gründen eine menschenwürdige Existenz in dieser Stadt. Aktuell sind 300 Menschen betroffen, die über Italien aus Afrika gekommen sind. Senat und Abendblatt wollen sie am liebsten sofort wieder los werden, als ob deren Lage mit der Weltstadt Hamburg und deren ökonomischen und politischen Aktivitäten gar nichts zu tun hätte. Das ist nicht nur inakzeptabel, das ist ein Skandal.

Unser Areal solidarisiert sich mit den Bemühungen um ein Aufenthaltsrecht frei von behördlichen Schikanen für die Flüchtlinge.

Das Recht auf Stadt ist nicht teilbar in ein “wir hier drinnen und ihr da draußen” – es gilt für alle.

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